Welche Autos eignen sich als Camper?

Welche Autos eignen sich als Camper?

Als Camper eignen sich besonders Hochdachkombis, Vans, Kleinbusse und größere Transporter, weil sie ausreichend Platz für eine Liegefläche und Campingausrüstung bieten. Welches Auto am besten passt, hängt davon ab, ob du allein, zu zweit oder mit Familie reist und wie viel Komfort du unterwegs benötigst. Selbst einige Kombis und SUVs können für kurze Campingreisen eine überraschend praktische Lösung sein.

Das sind die beliebtesten Camping Produkte

Das passende Auto zum Camping finden

Ein Camper muss nicht zwangsläufig ein klassisches Wohnmobil sein. Viele normale Fahrzeuge lassen sich mit einer Matratze, einer Campingbox oder einem vollständigen Ausbau in einen kleinen Camper verwandeln.

Entscheidend ist weniger die Fahrzeugklasse als die Frage, wie du reisen möchtest. Für ein Wochenende am See gelten andere Anforderungen als für eine mehrmonatige Reise durch Europa.

Vor der Fahrzeugwahl solltest du deshalb überlegen, welche Ausstattung du wirklich benötigst. Möchtest du lediglich im Auto schlafen, reichen vergleichsweise kompakte Fahrzeuge. Möchtest du dagegen kochen, arbeiten und längere Zeit im Fahrzeug verbringen, benötigst du deutlich mehr Innenraum.

Diese Fahrzeugtypen eignen sich als Camper

Grundsätzlich lassen sich verschiedene Fahrzeugklassen für Campingreisen verwenden. Besonders interessant sind Fahrzeuge mit einem möglichst geräumigen und gleichmäßig geformten Innenraum.

Fahrzeugtyp Platzangebot Geeignet für Ausbauaufwand
Kombi Gering bis mittel Alleinreisende und kurze Reisen Gering
SUV Gering bis mittel Wochenenden und flexible Reisen Gering
Hochdachkombi Mittel Eine oder zwei Personen Gering bis mittel
Van Mittel bis groß Paare und längere Reisen Mittel
Kleinbus Groß Paare und Familien Mittel
Transporter Sehr groß Umfangreicher Camper Ausbau Hoch

Hochdachkombis sind praktische Mini Camper

Hochdachkombis gehören zu den interessantesten Fahrzeugen für einen unkomplizierten Camper Ausbau. Sie sind außen vergleichsweise kompakt, bieten innen aber deutlich mehr Raum als gewöhnliche Pkw.

Bekannte Beispiele sind:

  • Volkswagen Caddy
  • Ford Tourneo Connect
  • Citroën Berlingo
  • Peugeot Rifter
  • Opel Combo
  • Renault Kangoo
  • Toyota Proace City Verso
  • Mercedes Benz Citan Tourer

Durch die hohe Dachlinie entsteht ein relativ großer Innenraum. Werden die hinteren Sitze umgelegt oder entfernt, lässt sich bei vielen Modellen eine ausreichend lange Liegefläche einbauen.

Campingboxen sind für diese Fahrzeugklasse besonders beliebt. Eine solche Box steht im Kofferraum und enthält je nach Ausführung Stauraum, ausziehbare Liegeflächen und manchmal sogar eine kleine Küche.

Vorteile eines Hochdachkombis

Ein Hochdachkombi bleibt im Alltag ein relativ normales Auto. Parkhäuser, Innenstadt und schmale Straßen stellen meistens kein großes Problem dar. Gleichzeitig bekommst du ausreichend Platz für einen minimalistischen Campingausbau.

Interessant sind vor allem Modelle mit langem Radstand. Die zusätzliche Fahrzeuglänge verbessert das Platzangebot deutlich und erleichtert den Bau einer ausreichend langen Schlafgelegenheit.

Vans bieten mehr Komfort

Eine Fahrzeugklasse oberhalb der Hochdachkombis findest du geräumige Vans und Kleinbusse. Sie bieten mehr Breite, Länge und häufig auch wesentlich mehr Möglichkeiten für einen individuellen Ausbau.

Typische Fahrzeuge dieser Kategorie sind:

  • Volkswagen Multivan
  • Volkswagen Transporter
  • Mercedes Benz V Klasse
  • Mercedes Benz Vito
  • Ford Tourneo Custom
  • Ford Transit Custom
  • Renault Trafic
  • Opel Vivaro
  • Peugeot Traveller
  • Citroën SpaceTourer
  • Toyota Proace Verso

Mit diesen Fahrzeugen kannst du bereits einen komfortablen Camper für zwei Personen aufbauen. Neben einem Bett bleibt je nach Ausbau Platz für Schränke, Kühlbox, Stromversorgung und eine kleine Kochmöglichkeit.

Bei einem durchdachten Grundriss kann tagsüber eine Sitzgelegenheit entstehen, die nachts zum Bett umgebaut wird.

Der VW Caddy als kompakter Camper

Der Volkswagen Caddy ist ein bekanntes Beispiel für einen Hochdachkombi, der sich zum Camping eignet. Besonders interessant sind längere Varianten, da sie mehr Platz hinter den Vordersitzen bieten.

Für gelegentliche Campingausflüge kann bereits eine herausnehmbare Schlafplattform genügen. Darunter entsteht Stauraum für Campingstühle, Kocher, Lebensmittel und Kleidung.

Der Vorteil liegt in der Alltagstauglichkeit. Nach dem Urlaub kann ein herausnehmbarer Ausbau entfernt werden und das Fahrzeug wieder überwiegend als Pkw dienen.

Citroën Berlingo und Peugeot Rifter

Der Citroën Berlingo und der technisch verwandte Peugeot Rifter sind ebenfalls beliebte Grundlagen für kompakte Camper. Ihre relativ kantige Karosserie und die hohe Dachlinie sorgen für ein gutes Raumangebot.

Je nach Modell und Sitzkonfiguration kannst du den Innenraum mit einer Campingbox ausstatten oder eine eigene Schlafplattform bauen. Lange Fahrzeugversionen bieten zusätzliche Möglichkeiten für Gepäck und eine großzügigere Liegefläche.

Für zwei Personen, die hauptsächlich draußen leben und das Fahrzeug vor allem zum Schlafen verwenden, kann diese Klasse bereits vollkommen ausreichen.

Renault Kangoo und Ford Tourneo Connect

Auch Renault Kangoo und Ford Tourneo Connect gehören zu den Fahrzeugen, die für einen Mini Camper interessant sein können. Beide verbinden einen Pkw ähnlichen Charakter mit einem vergleichsweise hohen Laderaum.

Beim Gebrauchtwagenkauf solltest du allerdings nicht nur nach dem Modellnamen entscheiden. Generation, Radstand, Sitzsystem und Innenraummaße können sich erheblich unterscheiden.

VW Transporter als klassische Basis

Der Volkswagen Transporter gehört zu den bekanntesten Basisfahrzeugen für Camper Ausbauten. Seine Abmessungen bieten deutlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten als ein Hochdachkombi.

Je nach Variante können Bett, Stauraum, Küche, Stromversorgung und weitere Campingausstattung untergebracht werden. Unterschiedliche Fahrzeuglängen und Dachvarianten erweitern die Möglichkeiten zusätzlich.

Ein Transporter ist allerdings größer und schwerer als ein gewöhnlicher Pkw. Anschaffung, Kraftstoffverbrauch, Versicherung und Wartung solltest du deshalb ebenfalls berücksichtigen.

Ford Transit Custom als Alternative

Der Ford Transit Custom ist ebenfalls eine interessante Basis für einen mittelgroßen Camper. Seine Größe liegt in einem Bereich, der einerseits ein gutes Raumangebot ermöglicht und andererseits noch deutlich kompakter als ein großer Kastenwagen sein kann.

Für Paare kann diese Fahrzeugklasse einen guten Kompromiss darstellen. Ein Bett, eine kompakte Küchenzeile und Stauraum lassen sich bei entsprechender Planung miteinander kombinieren.

Mercedes Benz Vito und V Klasse

Wenn dir Fahrkomfort und ein hochwertiger Innenraum wichtig sind, können Mercedes Benz Vito und V Klasse interessant sein. Besonders die V Klasse ist stark auf Personenbeförderung und Komfort ausgelegt.

Für einen Campingausbau bedeutet eine hochwertige Innenausstattung allerdings nicht automatisch einen Vorteil. Wer ohnehin Verkleidungen und Sitze entfernen möchte, kann mit einem einfacher ausgestatteten Nutzfahrzeug möglicherweise günstiger starten.

Große Transporter für den vollständigen Camper Ausbau

Wenn du längere Zeit im Fahrzeug leben möchtest, bieten große Transporter erheblich mehr Möglichkeiten. Hier kannst du einen Ausbau realisieren, der einem klassischen Wohnmobil deutlich näherkommt.

Beliebte Basisfahrzeuge sind beispielsweise:

  • Fiat Ducato
  • Citroën Jumper
  • Peugeot Boxer
  • Mercedes Benz Sprinter
  • Ford Transit
  • Volkswagen Crafter
  • MAN TGE
  • Renault Master

Je nach Fahrzeuggröße sind ein festes Bett, eine Küchenzeile, Schränke, eine Kühlmöglichkeit und sogar ein eigener Sanitärbereich realisierbar.

Dafür steigt der Aufwand erheblich. Dämmung, Elektrik, Möbelbau, Belüftung, Wasserversorgung und sichere Befestigung der Einbauten müssen sorgfältig geplant werden.

Fiat Ducato, Peugeot Boxer und Citroën Jumper

Diese verwandten Transportermodelle sind als Basis für Camper weit verbreitet. Ein Grund dafür ist die für den Ausbau interessante Form des Laderaums.

Bei einem großen Kastenwagen spielt insbesondere die Innenbreite eine wichtige Rolle. Je nach Körpergröße und Ausbaukonzept kann ein Bett quer eingebaut werden. Dadurch bleibt mehr Fahrzeuglänge für Küche, Sitzbereich und Stauraum übrig.

Ob ein Querbett für dich tatsächlich funktioniert, solltest du anhand der konkreten Innenmaße und des geplanten Wandaufbaus prüfen.

Mercedes Benz Sprinter und VW Crafter

Sprinter und Crafter bieten ebenfalls viel Raum für umfangreiche Camper Projekte. Sie sind in verschiedenen Längen und Höhen erhältlich und können deshalb sehr unterschiedliche Ausbaukonzepte ermöglichen.

Bei großen Fahrzeugen solltest du jedoch genau auf Abmessungen und zulässiges Gesamtgewicht achten. Je umfangreicher der Ausbau wird, desto wichtiger wird eine realistische Gewichtskalkulation.

Kann ein Kombi als Camper funktionieren?

Ja. Wenn du nur gelegentlich campst und keinen großen Innenausbau benötigst, kann ein Kombi eine günstige Lösung sein. Bei umgeklappter Rückbank entsteht bei einigen Modellen eine erstaunlich große Ladefläche.

Für eine Person lässt sich häufig eine komfortable Schlafgelegenheit einrichten. Bei zwei Personen wird es enger, kann für Wochenendtouren aber trotzdem funktionieren.

Besonders wichtig ist die Länge vom Kofferraum bis zu den Vordersitzen. Außerdem solltest du prüfen, ob beim Umklappen der Rückbank eine ebene Fläche entsteht.

Eignet sich ein SUV als Camper?

Auch ein SUV kann zum Schlafen im Auto verwendet werden. Sein großes äußeres Erscheinungsbild sollte allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass der nutzbare Innenraum teilweise kleiner als bei einem Hochdachkombi ist.

Radkästen, Innenverkleidungen und die Form des Hecks können die nutzbare Fläche einschränken. Gleichzeitig bieten einige SUVs Vorteile für Reisende, die häufig auf schlechten Straßen unterwegs sind.

Allradantrieb kann beispielsweise auf losem oder rutschigem Untergrund hilfreich sein. Er macht ein Fahrzeug jedoch nicht automatisch zu einem Geländewagen und ist für normales Camping keineswegs zwingend erforderlich.

Elektroautos als Camper

Auch Elektroautos können grundsätzlich zum Camping verwendet werden. Besonders interessant sind geräumige Modelle, bei denen sich eine ausreichend große Liegefläche herstellen lässt.

Bei der Planung längerer Reisen spielt die Ladeinfrastruktur eine größere Rolle als bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Zusätzliche Beladung, Geschwindigkeit, Außentemperatur und mögliche Dachaufbauten können außerdem den Energieverbrauch beeinflussen.

Einige Elektrofahrzeuge bieten praktische Möglichkeiten zur Stromversorgung externer Geräte. Ob und in welchem Umfang das möglich ist, hängt vom konkreten Fahrzeug ab.

Diese Eigenschaften sollte ein Auto zum Campen haben

Ein geeignetes Campingauto zeichnet sich nicht nur durch einen großen Kofferraum aus. Mehrere Eigenschaften entscheiden darüber, wie komfortabel der spätere Ausbau wird.

Ausreichende Innenraumlänge

Für eine Schlafgelegenheit benötigst du genügend Länge. Berücksichtige dabei deine Körpergröße und die Konstruktion des Bettes. Eine Matratze sollte nicht so knapp bemessen sein, dass du dauerhaft mit angewinkelten Beinen schlafen musst.

Möglichst gerader Innenraum

Eine kantige Karosserie erleichtert den Ausbau. Stark gewölbte Seitenwände und große Radkästen erschweren die Nutzung des vorhandenen Raums.

Genügend Innenhöhe

Mehr Höhe verbessert das Raumgefühl erheblich. In einem Hochdachkombi kannst du häufig zumindest bequem auf einer erhöhten Liegefläche sitzen. In einem großen Transporter mit Hochdach kann je nach Ausführung sogar Stehhöhe möglich sein.

Praktische Türen

Schiebetüren sind beim Camping ausgesprochen praktisch. Du kannst seitlich einsteigen und erreichst den Innenraum auch auf engem Raum gut.

Zwei Hecktüren oder eine große Heckklappe haben jeweils eigene Vorteile. Eine Heckklappe kann bei Regen einen gewissen Schutz bieten, während Flügeltüren den Zugang zum hinteren Bereich flexibel gestalten können.

Ausreichende Zuladung

Dieser Punkt wird bei Camper Projekten leicht unterschätzt. Möbel, Batterie, Wasser, Kühlbox, Campingausrüstung, Fahrräder und persönliche Gegenstände bringen schnell erhebliches Gewicht zusammen.

Das zulässige Gesamtgewicht darf nicht überschritten werden. Bei größeren Ausbauten solltest du deshalb bereits während der Planung eine Gewichtsliste führen.

Kurzer Radstand oder langer Radstand?

Ein kurzer Radstand macht das Fahrzeug wendiger und erleichtert das Parken. Ein langer Radstand schafft dagegen wertvollen zusätzlichen Wohnraum.

Für einen Mini Camper, der gleichzeitig als Alltagsauto genutzt wird, ist die kompaktere Variante häufig attraktiver. Bei längeren Reisen zu zweit kann jeder zusätzliche Zentimeter Innenraum wertvoll sein.

Eigenschaft Kurzer Radstand Langer Radstand
Parken Einfacher Mehr Platz erforderlich
Wendigkeit Höher Geringer
Schlaffläche Begrenzter Mehr Möglichkeiten
Stauraum Weniger Mehr
Alltag Sehr praktisch Etwas unhandlicher

Campingbox oder fester Ausbau?

Wenn du dein Auto weiterhin im Alltag verwenden möchtest, ist eine herausnehmbare Campingbox eine interessante Lösung. Sie kann eine Liegefläche und Stauraum miteinander verbinden, ohne das Fahrzeug dauerhaft zu verändern.

Für längere Reisen bietet ein fester Ausbau mehr Möglichkeiten. Schränke, Elektrik, Wasser und Küche können genau an den vorhandenen Raum angepasst werden.

Allerdings solltest du bei festen Einbauten auch rechtliche, technische und versicherungsbezogene Fragen berücksichtigen. Veränderungen am Fahrzeug können Auswirkungen auf die Fahrzeugart und erforderliche Abnahmen haben. Informiere dich deshalb vor größeren Umbauten über die für dein Fahrzeug geltenden Anforderungen.

Das beste Campingauto für eine Person

Alleinreisende benötigen vergleichsweise wenig Platz. Bereits ein geräumiger Kombi oder Hochdachkombi kann ausreichen.

Ein großer Vorteil besteht darin, dass du die Liegefläche nur auf einer Fahrzeugseite einbauen kannst. Die andere Seite bleibt dadurch für Gepäck, Fahrrad oder eine kleine Küche verfügbar.

Wenn du hauptsächlich Wochenendtouren planst, musst du deshalb nicht zwangsläufig einen großen Transporter kaufen.

Das passende Campingauto für zwei Personen

Für zwei Personen ist ein Hochdachkombi mit langem Radstand eine kompakte Möglichkeit. Komfortabler wird es in einem mittelgroßen Van.

Bei längeren Reisen solltest du nicht nur die Bettgröße berücksichtigen. Zwei Personen benötigen mehr Kleidung, Lebensmittel, Wasser und persönliche Ausrüstung. Auch bei schlechtem Wetter ist zusätzlicher Innenraum angenehm.

Ein Van in der Größe eines Transporters oder Transit Custom bietet deshalb einen guten Kompromiss zwischen Wohnraum und Alltagstauglichkeit.

Das richtige Fahrzeug für eine Familie

Mit Kindern steigen die Anforderungen deutlich. Neben ausreichend Schlafplätzen benötigst du zugelassene Sitzplätze mit geeigneten Rückhaltesystemen für die Fahrt und erheblich mehr Stauraum.

Ein Kleinbus oder großer Transporter ist deshalb meist sinnvoller als ein kompakter Hochdachkombi. Alternativ kann ein Aufstelldach zusätzliche Schlafplätze schaffen.

Bei Familienfahrzeugen sollte die Sicherheit während der Fahrt oberste Priorität haben. Selbst gebaute Möbel und lose Campingausrüstung müssen so gesichert sein, dass sie bei einer starken Bremsung nicht zu gefährlichen Geschossen werden.

Worauf du beim Gebrauchtwagenkauf achten solltest

Viele Camper Projekte beginnen mit einem gebrauchten Fahrzeug. Neben dem Kaufpreis solltest du den technischen Zustand sorgfältig beurteilen.

Wichtige Punkte sind:

  • Wartungshistorie
  • Kilometerstand
  • Rost und Karosserieschäden
  • Zustand von Motor und Getriebe
  • Bremsen und Fahrwerk
  • Reifen
  • Dichtigkeit der Karosserie
  • Funktion von Türen und Schlössern
  • Zuladung und zulässiges Gesamtgewicht
  • vorhandene Umbauten

Bei ehemaligen Nutzfahrzeugen solltest du berücksichtigen, dass sie trotz eines optisch guten Zustands intensiv eingesetzt worden sein können. Eine fachkundige Prüfung vor dem Kauf kann deshalb sinnvoll sein.

Häufig gestellte Fragen zu Autos als Camper

Welches Auto eignet sich am besten zum Camper Ausbau?

Für einen kompakten Ausbau eignen sich Hochdachkombis wie VW Caddy, Citroën Berlingo, Peugeot Rifter, Renault Kangoo oder Ford Tourneo Connect. Für mehr Komfort bieten Fahrzeuge wie VW Transporter, Ford Transit Custom, Mercedes Benz Vito oder Renault Trafic deutlich mehr Platz.

Welches Auto eignet sich zum Campen für zwei Personen?

Für gelegentliche Reisen kann bereits ein langer Hochdachkombi ausreichen. Wenn du regelmäßig und länger unterwegs bist, ist ein mittelgroßer Van komfortabler, weil neben dem Bett mehr Platz für Gepäck, Küche und Campingausrüstung bleibt.

Kann man aus jedem Auto einen Camper machen?

Fast jedes ausreichend große Auto kann zumindest zum Schlafen genutzt werden. Für einen komfortablen Camper sind jedoch eine ausreichende Innenraumlänge, möglichst ebene Flächen und genügend Stauraum wichtig.

Kann ich in einem Kombi campen?

Ja. Ein Kombi kann besonders für eine Person oder kurze Reisen zu zweit eine einfache Campinglösung sein. Eine umklappbare Rückbank und eine möglichst lange Ladefläche sind dabei von Vorteil.

Welcher Hochdachkombi eignet sich zum Campen?

Beliebte Möglichkeiten sind unter anderem VW Caddy, Citroën Berlingo, Peugeot Rifter, Opel Combo, Renault Kangoo und Ford Tourneo Connect. Besonders interessant sind längere Karosserievarianten.

Ist ein SUV zum Campen geeignet?

Ein geräumiger SUV kann für Wochenendausflüge und einfache Übernachtungen geeignet sein. Hochdachkombis nutzen ihre Außenabmessungen häufig effizienter, da der Innenraum höher und kantiger gestaltet ist.

Welcher Transporter eignet sich für einen großen Camper Ausbau?

Fiat Ducato, Citroën Jumper, Peugeot Boxer, Mercedes Benz Sprinter, VW Crafter, Ford Transit und Renault Master gehören zu den bekannten Basisfahrzeugen für umfangreichere Ausbauten.

Brauche ich für einen Camper unbedingt ein Hochdach?

Nein. Wenn du das Fahrzeug hauptsächlich zum Schlafen nutzt, kannst du problemlos ohne Hochdach auskommen. Möchtest du dich längere Zeit im Innenraum aufhalten oder darin stehen können, bietet ein Hochdach erheblich mehr Komfort.

Ist ein kurzer oder langer Radstand besser zum Campen?

Ein kurzer Radstand ist wendiger und alltagstauglicher. Ein langer Radstand bietet mehr Platz für Bett und Gepäck. Welche Variante besser ist, hängt deshalb von deinem Reiseverhalten ab.

Kann ein Elektroauto als Camper genutzt werden?

Ja. Entscheidend sind Innenraumgröße, mögliche Liegefläche und dein persönliches Reisekonzept. Bei längeren Touren solltest du zusätzlich Reichweite, Ladeinfrastruktur und den Einfluss der Campingausrüstung auf den Energieverbrauch berücksichtigen.

Was ist besser, Campingbox oder fester Ausbau?

Eine Campingbox eignet sich besonders, wenn dein Fahrzeug weiterhin flexibel im Alltag genutzt werden soll. Ein fester Ausbau bietet mehr Komfort und Gestaltungsmöglichkeiten, bedeutet aber auch mehr Aufwand und kann weitere technische sowie rechtliche Anforderungen mit sich bringen.

Wie viel Platz brauche ich für ein Bett im Auto?

Die Liegefläche sollte zu deiner Körpergröße passen und ausreichend breit sein. Für zwei Personen wird häufig eine Breite von ungefähr 120 bis 140 Zentimetern als praktikabler Bereich empfunden, sofern der Innenraum dies zulässt. Entscheidend ist jedoch dein persönlicher Schlafkomfort.

Muss ein zum Camper umgebautes Auto umgemeldet werden?

Das hängt vom Umfang und der Art des Umbaus ab. Bei dauerhaft eingebauten Einrichtungen können sich Anforderungen an Fahrzeugabnahme, Zulassung und Versicherung ergeben. Vor einem festen Ausbau solltest du deshalb die konkreten Anforderungen für dein Fahrzeug mit einer zuständigen Prüforganisation und deiner Versicherung klären.

Welches Auto eignet sich für einen Camper mit wenig Budget?

Ein gebrauchter Kombi oder Hochdachkombi kann einen günstigen Einstieg ermöglichen. Statt eines aufwendigen Innenausbaus kannst du zunächst mit einer herausnehmbaren Schlafplattform oder Campingbox starten und die Ausstattung später erweitern.

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